Verbraucherzentrale

 

Aktuell: >> Coronabedingt gestoppte Energiechecks seit Ende Mai wieder möglich! >>


Ob im Wohneigentum oder zur Miete, Fehlentscheidungen können für beide Seiten im Energie-, Bau- und Wohnbereich empfindliche Folgen haben. Die Verbraucherzentrale schaut gleichwohl für Mieter und Eigentümer hinter die Kulissen und hilft, möglichst vor dem Schaden klug zu sein.

Mehr Wärme für weniger Geld

Online-Vortragsreihe der Verbraucherzentrale Sachsen zu Heizungstausch, Heizungsoptimierung und Fördermitteln. 

Mit Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes am 1. November haben sich viele Fragen ergeben, etwa zu angehobenen Förderungen oder zum künftigen Ölheizungsverbot. Die Verbraucherzentrale will mit einer Online-Vortragsreihe Licht ins Dunkel der Gesetzesnovelle bringen. Weiteres Thema ist auch die CO2-Bepreisung, die ab 2021 in Kraft tritt. 

Neues Gebäudeenergiegesetz in Kraft!

Seit 1. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG). Höhere Förderungen beziehungsweise steuerliche Vergünstigungen sollen den Einzug der erneuerbaren Energien in Bestand und Neubau weiter forcieren. Für private Bauherren und Hausbesitzer ergeben sich teilweise auch neue Verpflichtungen. Die Verbraucherzentrale Sachsen informiert:

>> Was bringt das neue Gebäudeenergiegesetz? | Verbraucherzentrale Sachsen >>  
>> Das neue Gebäudeenergiegesetz | Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat >>

Mit Inkrafttreten des GEG traten das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV) und das bisherige Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) außer Kraft.

Anbieterwechsel

Trotz Unzufriedenheit mit Energiepreisen scheuen viele Verbraucher den Anbieterwechsel. Ob und wie oft haben Sie schon Ihren Energievertrag oder -versorger gewechselt? Welche Aspekte sind Ihnen bei einem neuen Vertrag/Anbieter wichtig? Und was hält Sie vom Wechseln ab?

"Durch einen Wechsel lässt sich hier viel Geld sparen, ohne dass Qualität oder Leistung leiden", weiß Heike Teubner von der Verbraucherzentrale in Auerbach.

Jedoch Vorsicht bei Vermittlern! Unbedingt darauf achten, dass man es auch tatsächlich mit einem Unabhängigen zu tun hat, dem die Ersparnis des Kunden im Vordergrund steht. Vor allem sollte man Tarife ohne Vorauskasse wählen und nicht nur allein auf versprochene Boni zählen, sondern auf den reinen Preis/kWh.

 

>> Strom, Gas, Heizöl - Tipps und Hilfen rund um Ihre Energieverträge

Energie-Checks für Mieter und Eigentümer (Verbraucherzentrale)

Deutschlandweit beraten erfahrene Architekten, Ingenieure und Physiker zu verschiedensten Fragen rund um den effizienten Energieeinsatz. Dank Förderung durchs Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist die Eigenbeteiligung verhältnismäßig gering, zum Teil sogar kostenfrei. Je nach Wohnsituation gibt es verschiedene Checks:

>> Mehr zu den Energiechecks der Verbraucherzentrale erfahren...

Ist Ihr Zuhause fit für die Sonne? | Eignungs-Check Solar

Mit Photovoltaik-Zellen Strom erzeugen, mit Solarkollektoren die Warmwasserbereitung unterstützen oder doch beide Techniken nutzen? Mit dem Eignungs-Check Solar senken Sie nicht nur Ihre Heiz- oder Stromkosten, sondern gewinnen auch ein Stück Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung: 

Durch die Abschaffung des Photovoltaik-Deckels wird Solarstrom auch nach dem Erreichen der Ausbauleistung von 52 Gigawatt weiter im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetztes gefördert. Die Einspeisevergütung beträgt im August je nach Größe der Anlage 6,79 bis 8,9 Cent pro Kilowattstunde.

„Mit Photovoltaik-Anlagen im Eigenheim Strom zu erzeugen, lohnt sich somit weiterhin“, erklärt Lorenz Bücklein, Projektleiter der Energieberatung bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Etwa bis zu 30 Prozent des eigenen Strombedarfs deckt eine private Photovoltaik-Anlage ab. „Durch diese Selbstversorgung sparen Verbraucher die Kosten für den Strombezug und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz“, so Bücklein weiter. Bei einem Haushalt mit vier Personen und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden reduziert sich der Verbrauch um bis zu 900 Kilowattstunden und der jährliche CO2-Ausstoß um etwa 500 Kilogramm.

Photovoltaik-Anlagen wurden in den vergangenen Jahren immer preisgünstiger. Dadurch kann eine Neuanlage auch heute noch kostendeckend oder mit Gewinn betrieben werden, obwohl die Einspeisevergütung gesunken ist. Für ein Einfamilienhaus kalkuliert man für eine Anlage mit 10 Kilowatt Peak Spitzenleistung etwa 14.000 bis 18.000 Euro. Ein passender Speicher kostet etwa 4.000 bis 7.000 Euro brutto. Mit einem Batteriespeicher kann der Anteil des selbst verbrauchten Solarstroms erheblich gesteigert werden. Dennoch wird die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage in der Regel mit Batteriespeicher schlechter. Gründe hierfür sind die Anschaffungskosten für Batteriespeicher sowie die begrenzte Lebensdauer der Batterien.

Vor der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage ist eine unabhängige Beratung empfehlenswert. Hierfür bietet di eVerbraucherzentrale Sachsen den Eignungs-Check Solar der Energieberatung der Verbraucherzentrale an.

>> Mehr zum Eignungs-Check Solar erfahren >>

Hält Ihre Solaranlage, was sie verspricht? | Solarwärme-Check

Erste Solarwärme-Checks zeigen: Tipps zum Verbessern gibt es bei jeder Anlage

Thermische Solaranlagen sorgen für die Warmwasserbereitung und können sogar die Heizung unterstützen – mit solarer Wärme vom eigenen Dach. Das entlastet die Umwelt und sollte auch das Portemonnaie schonen. Soweit die Theorie. Wie sieht es in der Praxis aus? Seit Juni 2016 bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale privaten Hausbesitzern einen Solarwärmecheck.

>> Mehr zum Solarwärme-Check erfahren >>

Wärmedämmung lohnt sich doch!

Nachträgliche Wärmedämmung von Wänden und Dach verringert nicht nur Ihre Heizkosten sondern macht durch die verbesserte Gebäudehülle das Wohnen auch komfortabler. Gleichermaßen wird das Haus vor Feuchtigkeit und Schimmel geschützt.

Die Verbraucherzentrale berät kostenlos zu Wärmeschutz und Dämmstoffen! Bis 30. November 2016 läuft eine Gutscheinaktion!

 

Mehr erfahren Sie hier!

 

So können Sie Ihren Haushalt selbst mit Energie versorgen

Häuser, die ihren Strom selbst produzieren? Das geht! Beispielsweise mit Solaranlagen, kleinen Blockheizkraftwerken, Kleinwindanlagen und Stromspeichern. Dr. Johannes Spruth ist Diplom-Physiker und seit vielen Jahren Energieberater bei der Verbraucherzentrale. In seinem neuen Ratgeber "Strom und Wärme – Wege zum energieautarken Haus" schildert er, wie sich Haushalte selbst mit Energie versorgen können... Mehr erfahren...


Literatur: Strom und Wärme - Wege zum energieautarken Haus. 8. Juni 2016. Verbraucherzentrale NRW (Hrsg.), Johannes Spruth (Autor). ISBN 978-3-86336-260-7

 

Leseprobe der Verbraucherzentrale hier!